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Es ist der 2. Sonntag nach Trinitatis – „mein Ordinationssonntag“. 🙂

Im Predigttext (bzw. für die ganz Akkuraten unter euch: in der Evangelienlesung Lk 14,15ff ) geht es um das große Gastmahl. Also um diese eigentümliche Geschichte, in der der Hausherr alle Honorationen der Stadt zur Hochzeit seines Sohnes einlädt und keiner kommt, weil jeder etwas Wichtigeres vorhat.

Tja, und dann wird er sauer, und sagt zu seinem Diener – „Das Essen soll uns ja nicht…“ Nee, das sagt er natürlich nicht, daran hätte er vielleicht gedacht, wäre er eine Frau gewesen, aber da er ein Mann ist schweift er nicht ab, wie ich eben….

Also. Er sagt dann zu seinem Diener: Ich will ja mit denjenigen feiern, die wirklich kommen wollen. Geh raus und lade alle ein von den Straßen weg… Der Diener braucht dann mehrere Anläufe, bis er alle Plätze besetzt hat, und zum Schluss muss er die Leut‘ wirklich da hinzerren…

Am Ende sind alle da. Die von der Straße. Wahrscheinlich die, die es nicht für möglich gehalten hätten, wirklich eingeladen zu werden. Vielleicht reichten dem Diener deswegen die Einladungsworte nicht.

Da fällt mir Manna ein. Getragen von der Diakoniekirche in Heidelberg und ganz vielen Ehrenamtlichen – ich war auch eine Weile dabei… Inzwischen gibt’s das öfter – auch woanders. Find‘ ich gut.

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