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Tja, da sagen wir den aufgeregten jungen Leuten: „Ihnen kann gar nichts passieren, ich sage Ihnen alles vor…“

Hin und wieder passieren sie dann doch: Versprecher oder andere Pannen. Ich erinnere mich noch an meine erste Trauung: das Paar wünschte sich ein langes und kompliziertes Segenswort. Also verabredete ich mit dem Trauzeugen, dass er mir das Buch hält, während ich den beiden die Hände auflege – so weit, so gut.

Warum die Braut kicherte, erfuhr ich erst hinterher. Ein Onkel sagte im Vorfeld zu ihr: „Dann macht sie die Fledermaus, und dann können wir feiern!“

Gottlob dachten die alten Damen der Hochzeitsgesellschaft, wie auch die Brautmutter, dass sie vor Rührung weint. Und mir gelang es, trotz aller Hürden, einen dem Anlaß entsprechend würdigen Gesichtsausdruck zu bewahren.

Möge es nur nie ganz so schiefgehen, wie bei Mr. Bean, und wenn doch, dann wünsche ich mir auch so eine verständnisvolle Hochzeitsgesellschaft:

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