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Oder ein ja soll ein ja sein… Oder „Warum Lügen kurze Beine haben“ oder warum es sich lohnt, abzuwarten…

Daran, und an Ähnliches erinnert mich der Predigttext für den 23. Sonntag nach Trinitatis aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 5, 33-37:

„Jesus lehrte seine Jünger und sprach: Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: „Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deinen Eid halten.“ Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron; noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs. Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen. Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.“

Die Geschichte dazu?

Nun, die einer Scheidung. Sie hat ihn verlassen. Mit einem, der 15 Jahre jünger war, von dem er dachte, dass sie ihm helfen, aus der Drogensucht herauszukommen… Ihre Interessen waren da wohl andere… Mitgenommen hat sie den kleinen Sohn, gerade mal 4 Jahre alt, das ganze Geld und lügt und lügt und lügt, dass sich die Balken biegen…

Deutsch: Vater und Sohn oder auch Mundharmonik...

Deutsch: Vater und Sohn oder auch Mundharmonikaspieler – eine Plastik in Frankfurt (Oder) in der Franz-Mehring-Straße. (Photo credit: Wikipedia)

Das Kind erzählt Schlimmes. Wenn es beim Vater ist, kommt es zur Ruhe, blüht auf, am zweiten Tag isst es wieder, lacht zaghaft…

Die Verhandlung steht an. Die zweite. Die über Scheidung und Sorgerecht. Ihre Eingabe verträgt keine Druckfarbe. Wimmelt von falschen Behauptungen, Widersprüchen und, ja, Lügen. Die Drogen…

Er fragt mich, wie er das ALLES widerlegen soll…

Ich sage: Einfach die Wahrheit. Mehr hast du nicht. Das reicht. Die Lügen werden sich selber ein Bein stellen…

Es macht mich traurig. Aber ich wünsche Vater und Sohn, dass sie gewinnen. Und der Mutter Heilung.

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