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Gottesdienst. Bin noch benommen und irgendwie matschig im Kopf und von singen kann ich nur träumen… Egal. Ich bin da, in der kleinen Kirche, und auch heute wird uns zugesagt, dass wir Gottes Kinder sind und das das Schwere, die persönlichen „Land-unter-Erfahrungen“ zeitlich begrenzt sind. Gott sei dezidiert auf der Seite des Lebens.
Beim Rausgehen ziehe ich einen Spruch aus der Kiste am Ausgang. Bin ja selbst schuld, dass ich verwirrt bin und erst einmal eine Runde um den Block brauche zum Sortieren… Das Thema Loslassen hätte ich jetzt nicht auch noch gebraucht. Ich finde ja, dass wir viel zu leichtfertig damit sind. Und bis wir merken, was wir da hätten haben können ist jemand tot. Oder weggezogen. Oder…
Ich gehe zum Kirchenkaffee und setze mich an den Männertisch, nur noch dort ist ein Platz frei. 🙂  Ein alter Mann erzählt mir seine Lebensgeschichte – es tut mir gut, seinem Erzählen zu lauschen.
Es macht, dass das „Alles-wird-gut“ wieder in mir sichtbar wird, wie die Berggipfel um Noahs Arche. Es ist irgendwie wie zum zweiten mal Abendmahl heute…
Und doch bin ich angeschlagen – es ist wie Kartoffelbrei im Kopf, sage ich zu meiner Schwester, die anruft. „Lecker!“-antwortet sie. Zwillinge stillen muss auch furchtbar anstrengend sein, macht jedenfalls offensichtlich hungrig… 😉

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