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Der Tag fängt ungewöhnlich früh an: ich betrachte den aufgehenden Mond und entscheide mich doch noch ein wenig zu schlafen…
Dann aufstehen, Frühstück, los und Autoscheiben kratzen – es war eine frostige Nacht. Während ich da vor mich  hinkratze, meldet die Technik Durst an: also schnell Kühlwasser nachfüllen und los – die Kinder warten!
Stau. Nicht nur auf der Autobahn, überall.
Anruf beim katholischen Kollegen: „Bin unterwegs…“ „Ich fang‘ schon mal ohne dich an…“
In der Sakristei angekommen, höre ich über den Lautsprecher, wie er mit den Kindern die Augen zumacht und sie die Stille lauschen lässt… Ich schleiche mich in die Kirche. Manche, aufmerksame Kinder hören mich, machen die Augen auf und winken mir fröhlich zu.
„Es ist etwas anders, als sonst.“ – sagt er. „Das hat auch der blinde Mann am Straßenrand gemerkt…“
Wir probieren es noch einmal aus, dieses „Mit-den-Ohren-Sehen“ – ja, da geht was…
Die Geschichte des Bartimäus macht den Kindern Spaß, besonders als sie Jesus zujubeln dürfen und feststellen, dass Jesus doch den einen kleinen Ruf des Blinden hört. Aber da waren sie sich sowieso sicher – manchmal glaube ich, wir Erwachsene haben viel größere Schwierigkeiten, uns diese Dinge vorzustellen, als die kleinen… „wenn ihr nicht werdet, wie die Kinder…“ hmm
Dann fragt noch einer, ob Jesus uns denn auch hört und die anderen erklären ihm ganz geduldig, dass man Jesus alles erzählen kann, das nennt man Gebet – ich muss nur noch das Mikro herumtragen… 🙂
Es ist noch nicht mal 10 Uhr und ich bin schon wieder am Geschenke entpacken… 🙂
Ach ja, und das kurze Gespräch in der Sakristei tut auch gut, und dass die Sonne scheint… und… 🙂

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