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Er zeigt es aus der Vogelperspektive, denn anders wäre es unsichtbar: die Gleichförmigkeit der Steine eines Friedhofs (er titelt  „Holocaust“ – ist es das Mahnmal?),

die Sitzplätze eines alten Stadions (auch so unerträglich uniform und es fehlen viele),

die neben- und übereinandergereihten Türen eines Wohnsilos (für jeden eine Tür und eine Nummer…),

weggeworfene Papierfetzen (auf einem steht „danke“)

– ich bekomme Angst: ist das, was wir sind? Hauptsache, eingereiht?
Ein Bild zeigt eine Wand voller Graffiti.

Immerhin. Ein kurzes Aufbegehren gegen die Uniformität.

Trotzdem habe ich in diesem Raum Beklemmungen, ja, gewissermaßen Angst… Ich halte sie aus und denke nach – ja, über mein Leben…
Der Künstler heisst Andreas Gefeller. Geboren 1970 in Bielefeld.

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