Schlagwörter

, , ,

Wie war das eigentlich mit diesen beiden Jüngern, die sich da aufmachten, nach Emmaus, ganz traurig und unsicher, was werden würde, und sich irgendwie total verlassen gefühlt haben und miteinander hin und her diskutiert haben… Man kennt ja die Geschichte.

Und dann macht man sich gewissermaßen selbst auf den Weg – zunächst mal unsicher, ob ER tatsächlich mitkommen würde um die offenen Fragen zu klären, dann kassiert man zunächst den Satz: „in Emmaus nichts verloren“ zu haben und dann hört man einladende Worte und dann wieder „der Weg ist das Ziel“… Und so war’s. Der Weg voller innerer Diskussionen. ER natürlich immer dabei. Die Augen manchmal gehalten – aber so sind wir nun mal.

Als die Absage per Anruf kam: „Wir suchen jemanden, der die Dinge in die Hand nimmt – Sie sind das nicht.“ , habe ich mich artig bedankt, aufgelegt, schallend gelacht, denn bei den meisten bin ich ja für meine zupackende Art gefürchtet…

Der Weg war das Ziel. Und es war ein sehr guter Weg.

Als die Jünger von Emmaus nach Jerusalem zurückkamen, wußten sie noch immer nicht, wo die Reise hingeht…

Aber sie kamen verändert zurück. Und bald darauf war Pfingsten. Und dann… 🙂

Advertisements