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Heute morgen ist es sie, die immer schon da war, seit ich bin.

Den bösen Traum der Nacht werde ich ihr nicht erzählen müssen (,ich bin sicher, dass sie weiß, dass ich ihn heute wieder hatte), und sie kennt ihn – im Traum und im Leben. Heute spukt es nur noch in den Träumen… Gott sei Dank.

Sie schickt mir ein Bild von ihren Blumen. Es sind Irisse. Sie stehen voll erblüht, schön und ernst, wie anmutige kleine Wächter in einer langen Reihe vor ihrem Haus, nicken weise mit den Köpfen und halten ihre Blätter, wie kleine, gewaltlose Schwerter, dem Besucher entgegen, als sagten sie: „Nur Menschen guten Willens lassen wir hinein.“

Es ist ein neuer Tag, nicken die Irisse weise, der Traum nur ein Traum und eine längst vergangene Erinnerung.

Heute ist ein neuer Tag. Es gibt hier ein schönes Leben zu leben, sagen die Blumen, und sie haben Recht: es gibt da viel…

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