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Sonntag Exaudi. Eine Zwischenzeit. Himmelfahrt war – Pfingsten ist noch nicht.

Ich erwische mich immer wieder dabei, als stünde ich, wie jene Jünger da, Blick in den Himmel – was nun? Dabei müsste ich es wissen: alles ist gut. Gott ist mit uns. Sein Geist unter uns, seine Kraft und Stärke verlässt uns nicht. Und doch ist da diese Sehnsucht – vielleicht wie beim Thomas – könnte ich IHN nur begreifen, sehen…

Die Worte fehlen – oft auch im Gebet. Ich schweige. Ich greife auf Lieder zurück; das Singen gestern hat gut getan.

Es gibt ja diese Zeiten. Die, wo es gut ist, dass ER gegenwärtig ist, wo wir uns in seinem Namen versammeln. Da wird ER wieder spürbar. Da geschieht Gegenwart.

Der Predigttext für diesen Sonntag antwortet mir:

Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt. Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind. Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.“ (Römer 8,26-30)