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…sind die Landwirte, die ihren Hof nur zwei Häuser weiter von meinem neuen Domizil haben. Täglich mehrfach rattert hier ein Mähdrescher namens „DOMINATOR“ an meiner Tür vorbei – jedesmal muss ich über den Namen schmunzeln… Und die Scheune wird voll: der Altbauer steht auf dem mit Strohballen oben hin beladenen Wagen und spießt einen eckigen Ballen nach dem anderen auf seine Heugabel, um sie nacheinander auf die Förderband zu werfen, die sie durch das obere Scheunenfenster ins Innere befördert – Knochenarbeit. Das kann auch nur jemand, der sein ganzes Leben in Training bleibt. Respekt!

Dagegen ist mein Kistenschleppen und -entpacken wirklich ein Klacks, zumal sich die Anzahl – wenn es gut geht, und es geht gut! – heute auf eine einstellige Zahl reduzieren dürfte. Resümee: wir besitzen zu viel. Bei mir sind es die Bücher… und obwohl ich an ihnen hänge, packe ich verschiedene Pakete, die wegkommen: für die Bücherei die aktuellen Krimis (ich höre, dort sind sie sehr gefragt), für Pfarrersküken2 Fachliteratur (in einem Theo-Wohnheim kommt alles weg), für den Bücherflohmarkt und ja, auch eine Restekiste… um diese in die entsprechende Tonne zu leeren, dafür werde ich noch ein paar Ehrenrunden brauchen, aber nu… Wie gesagt: wir haben zu viel. Und ich bin da keine Ausnahme. Vielleicht nach der Aktion… wär‘ gut.

So ein Neubeginn bringt zwangsläufig jede Menge Aufräumen mit sich – mein erster Besuch sagt, dass meine Räume einen Frieden ausstrahlen würden, dem würden die herumstehenden Kisten überhaupt keinen Abbruch tun: ich würde strahlen, wie noch nie… Ist schon erstaunlich. Mitten im Prozess merkst du eher, was noch nicht erreicht ist, als was schon richtig gut ist. Und ja, ich kann es bestätigen: so Manches ist an seinen Platz gerückt – mir ist leichter.

Das hier wird eine gute Station, und ab jetzt – mache ich mir den Einsatz… oder das Leben?… leicht. 🙂

 

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