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Handtaschen sind etwas Tolles – vor allem die Sorte, die ich kultiviere: viele ‚Untertaschen‘ soll sie haben, so dass ich ein Büro und eine Expeditionsausrüstung darin verstauen kann, aber nicht groß genug für A4 sein, damit mir nicht die Idee kommt, auch noch Akten mitzunehmen… dafür gibt es ja Aktentaschen…

Und weil das Aufräumen auch nicht vor Handtaschen Halt macht, finde ich ihn: den ‚Säkularen Segen’…

Aber der Reihe nach, und es ist gar nicht so einfach zu sagen, wo diese Reihe anfängt. In einem weit entfernten Sommer meiner Kindheit, als ich die Tochter der Segnenden auf der Dorfstraße kennengelernt habe und dann beschloss, dass die Mutter die perfekte Freundin für meine werden würde? Wohl schon, denn so wurde es dann auch – mit dem Mädchen von damals haben wir uns längst aus den Augen verloren, aber die Mütter… ja, da haben die Kinderaugen ‚was gesehen. So kommt es auch, dass ihr von mir berichtet wird und diesmal schickt sie mir mehr als nur Grüße. Die Überbringerin weiß nicht so genau, was sie da ausrichtet, aber mir ist das sofort klar. Guckt mal:

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Bergkristall und Rosenquarz. ‚Ich solle sie oft in der Hand halten‘ – ist die mitgelieferte Anweisung. Ihre Idee dahinter? – dies: Bergkristall wird eine reinigende, klärende, heilende Wirkung nachgesagt, Rosenquarz soll Liebe anziehen… Wenn das kein Segen ist, wenn auch der weltlichen Art, weiß ich auch nicht, denke ich mir, und bin gerührt. Und heute, wo mir die beiden Steinchen wieder entgegenfallen, weiß ich, dass da noch jemand an mich denkt und mir Gutes wünscht. Ist doch eine Menge wert. 🙂

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