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So, oder so ähnlich heisst es doch in einem Gebet, das in einer Beerdigungsliturgie für die Toten gesprochen wird – und daran musste ich neulich denken…

Ich bekomme Bilder. Vorher-nachher-Bilder vom Grab. Schwere Arbeit ist es gewesen und sicherlich auch ein schwerer Weg, wenn auch die Lieben schon länger nicht mehr bei uns sind.

Die Geschichte des Nachmittags auf dem Friedhof macht die Dinge – und die Jahrestage – die diesmal rund sind – allerdings leichter. Dass der Hund dabei war. Dass er friedlich neben dem Grabstein schlief als ein Mann des Weges kam und wegen des duftenden Blumenstraußes in der Hand niesen musste. Wie der Hund aufschreckte und für Ordnung sorgte – zum großen Schrecken beider beteiligten Zweibeiner, die ob des Schreckens ins Gespräch kamen… und wäre es nicht der Friedhof gewesen… wer weiß… so war’s eben ein überaus freundliches Gespräch, von dem im Nachhinein erzählt wird: sicher hätten die Beiden, die nicht mehr bei uns sind, ihre helle Freude dran gehabt…

Die Geschichtenerzählerin berichtet später noch davon, dass sie von einem befreundeten Hundebesitzer das Angebot bekommt, anzurufen, falls sie sich entschließen sollte endgültig mit jemandem auf dem Friedhof verweilen zu wollen… dann würde er Hund und Auto abholen… 😆

…manchmal kann das Leben eben doch noch Spaß machen – schreibt sie mir.

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