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Wo fängt sie an zu erzählen? Na, vielleicht beim Morgenkaffe und damit, dass sie erstmal gar nicht wußte, wie man so einen Tag beginnt, denn auch das gehört zu ihr… 😉 Und dass sie dann entschied, dass ein schöner Tag immer den Vorzug genießen sollte…

Also los. In die nächste Stadt, die sie inzwischen tatsächlich liebgewonnen hat… Spaziergang, bis paradiesische Düfte sie anlockten:

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…frisch geröstet! Hm, lecker… dachte sie. Der erste Espresso des Tages – hätte es werden können, aber nix da, die Maschine ist kaputt, bekommt sie mitgeteilt… Sie muss lachen. Störung im Paradies – so ist es auf Erden. Und weil heute ein besonderer Tag ist, bekommt sie dann Filterkaffee gebastelt

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vom netten jungen Mann an der Theke, der sagt: „Es wäre schöner, wenn Musik dabei wäre…“ Auf dem Smartphone wird seine Wunschmusik ausgesucht – eine Kaffeeschale dient als Verstärker – während das Kaffee am Werden ist, freuen sie sich des Lebens. Und die Musik ist gut…

…passt irgendwie zu diesem Vormittag, zur Sonne, die in dieses unvollkommene, duftende Paradies hineinscheint. Feierlich wird der Kaffee dann getestet – schmunzelnd dann als ‚aromatisch, aber zu viel Wasser‘ kategorisiert… macht Spaß. 🙂

Im Laden nebenan – sie dachte immer, das wären Kindermoden, um nach den Größen zu urteilen, hihi – springt sie eine Bluse in fließendem weißen Stoff an: perfekt! Genau die richtige Mischung zwischen klassisch und …ähm… ihr wisst schon… 😉

Im Musikalienhandel Noten – das Klavier soll ja nicht verwaisen…

Und dann: Mittagessen. Umdrehungen nachholen – wie gesagt, es war zu viel Wasser… 😆

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Sitzt in der Sonne – nebendran Frauen mit Baby. Schreit. Bis sie mit ihm redet. Dann schaut es ganz versöhnt, mit großen Augen, die allmählich zufallen. Lieber kleiner Braunbär…

Hat sie schon erzählt, dass die tolle spanische Designermarke mit den schönen bunten Sachen ein Geschäft in der Stadt aufgemacht hat? Und weil sie beschlossen hat, dass sie viel mehr Farbe in ihrem Leben braucht, muss sie da unbedingt hin, und wird auch fündig – noch eine tolle Bluse! (Kerle, vorsicht, heiss…) … und wenn sie schon dabei ist und Findelkindlook nun wirklich gar nicht geht wird die zweite Garnitur Amtstracht erworben (sie und der junge Mann, der seine alte Mama zum Shoppen begleitet, haben viel Spaß bei der Anprobe – die Blicke! – die freudlose Bohnenstange von Verkäuferin muss ihr wiederholt ’noch 2 Kilo abnehmen‘ und ‚das hab‘ ich Ihnen zum Kaschieren mitgebracht‘, nämlich 2 Nummern zu große Oma-Sachen, versuchen, reinzuwürgen, aber sie trifft sowas von daneben… hihi, wenn sie wüßte!…) und dann für unten-drunter, denn DA geht Findelkind noch weniger, oder? 😉

Und weil die Verkäuferin im Wäschegeschäft alleine ist, helfen sie sich gegenseitig mit der Dame in der Nachbarkabine – offensichtlich hat sie ‚was Besonderes vor – und ihr rutscht der Satz ‚Weiss der Kerl eigentlich, wass er für ein schweine-Glück hat?‘ heraus, woraufhin sie zum Kaffeetrinken eingeladen wird… Hm. Auch noch nie passiert… Wieso eigentlich nicht? – denkt sie, und sagt spontan zu, sagt ja, zum inzwischen vierten Kaffee des Tages, diesmal (nach French-press, Filter, CafeLatte) eine Latte Macchiato mit einem herrlichen Schokoladenkuchen – also einem halben. Ja, einem halben, denn ein ganzer wäre beiden zu viel und die Sympathie reicht gleich dafür, sich einen Kuchen zu teilen… Verrückt ist das schon… Das Gespräch, als würden sie sich ewig kennen. Sie ist Künstlerin – lädt sie in ihr Atelier ein. Es gibt Begegnungen, die gibt’s gar nicht.

Die zugelaufenen Dinge viele:

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…wichtiger aber, was zwischendrin passiert…

Am Abend Post öffnen und Telefonate – es bringt viel Klarheit und Freude. Danach Entspannen beim Schwimmen und Hitze… und

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nee, keine Angst, sie trinkt das nicht – sie taumelt – völlig nüchtern, vielleicht ein wenig freudetrunken – in ihr Bett.

Jetzt ist alles rund… 😉

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