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…der Gottesdienst gestern leicht und fröhlich und wunderbar. Die Kirche ganz voll – im Altarraum sogar, wo der Chor sitzt und engelhaft singt.

Ich erzähle davon, dass Träume etwas richtig Gutes sind, denn sie bringen Bewegung, ja Leben ins Leben – ein göttlicher Funke. Manchmal gehen sie in Erfüllung – schön. Manchmal nicht. Auch das gut, denn ER hat für uns noch viel Besseres, Größeres, Wunderbareres erträumt – fest geplant.

Der Chor singt (hier ein anderer):

und wir spüren sie, die Engelsflügel, auf denen ER uns trägt.

Bei den Abkündigungen – etliche Patzer meinerseits schleichen sich ein – viele ausgelassene Lacher und beim Segen nehmen wir uns alle an den Händen. Seine Gegenwart ist spürbar. Besser geht’s nicht, denk‘ ich mir, als beim Schlußlied plötzlich einer aus dem Chor mit Trompete aufsteht, um das ‚Großer Gott, wir loben dich‘ noch glänzender zu machen. Irre!

Danach Konfielternabend. Und Besprechung mit Presbytern. Und Gott sei Dank hat der freundliche Küster Schokokekse für mich – denn so haben wir mit dem Organisten zusammen formuliert: ‚leicht ist schwer‘. Ich merke den Weg, den ich brauchte, um bis zu diesem Gottesdienst, bis zu diesem Vertrauen zu kommen, das Ringen um die Worte steckt mir in den Knochen… – schön, dass es Menschen gibt, die auch das sehen.

Am Nachmittag reicht weder Zeit noch Kraft mehr für ein Treffen, das ich gern wahrgenommen hätte – auch Pfarrersalltag. Stattdessen Schlafen und sich den Elementen hingeben, Schweigen. Muss.

Heute dies, aus der Losung:

„Herr, was sind wir, dass du Engel uns zu unsern Wächtern gibst? Menschen sind wir voller Mängel, Menschen, die du dennoch liebst. Engel, die dich allzeit sehn, sollen uns zu Dienste stehn. Engel hüten uns als Kinder, heilge Engel schützen Sünder.“ (Philipp Friedrich Hiller)

– gute dunkle Schokolade zum Espresso, wie ich finde.

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