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Ja, wieso nicht alles auf einmal? 🙂 Musik und Nachlese!

Gestern war nämlich Kantate-Sonntag: „Singet dem Herrn ein neues Lied, denn ER tut Wunder!“ (Ps 91,1)

Dass ich die Wunder nicht immer sehen kann? Dass mir das Leben manchmal ganz schön anstrengend vorkommt? Dass ich mich hin und wieder so richtig heftig über Dinge aufrege und an Manchem schwer trage? – Hab ich je was anderes behauptet? Nix. Ging Jesus auch so…

Und dann kann ich mich gestern auf die Kanzel stellen und erzählen, dass wir Gott  nicht loben, weil wir die Augen vor dem Schweren, dem Leid, vor den Sorgen verschließen – sondern deswegen, weil wir in IHM jemanden haben, mit dem wir das alles besprechen können, der uns hilft, uns den Rücken stärkt, und ja – auch mal Wunder tut.

Für mich – ja, für mich ist es schon wunder-bar, dass ER mich soo in seine Liebe einhüllt. 🙂 Dass ER einen guten Plan für mich hat, ist Vertrauenssache. Mal klappt es gut mit dem Vertrauen… tja… und sonst hält ER meine Zweifel ganz gut aus. 😉

Community ist, wie immer, cool. Langes Wochenende? Uns beschert es keine leere Kirche – wir werden immer mehr. Küken 2 hat sich nicht nur für Bart entschieden, sondern auch seine Stimme als Prediger gefunden – wunderbar, seine Perspektive auf das Evangelium: Er betont, dass wir uns so viel Lasten aufladen mit falschen Erwartungen, mit einer überzogen werkorientierten Religiosität: Wir sind Pharisäer und tragen so schwer daran. Jesus befreit – sagt er, und die Liebe wird spürbar: sein junges Gesicht strahlt. Er hat seine Stimme als Prediger gefunden – ich ahne: genau in diesem Augenblick. 🙂

Der Predigttext:

Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen. Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. (Matthäus 11,25-30)

Wir planen Konfirmation, Ausflug der Community, Menschen finden sich zusammen, zur Hilfe und für die Freizeit – und ja, das Baby, das so krank war, hat die schwere Operation geschafft: eine aus der Nachbarcommunity guckt nach der jungen Familie in der Klinik – für die komplizierten medizinischen Gespräche brauchen sie doch noch eine Übersetzerin. Wir erzählen die letzten Wochen – es war viel! Viel zu tun, viel Gutes und auch viel Anstrengendes. Irgendwann lachen wir – Küken und ich – und schlagen uns in die Hand… 😉

Ja, ER tut Wunder! Nicht von der Sorte, dass wir da säßen und nix zu tun hätten. Joch ist schon richtig. Aber auch schön. Mit Liebe gepolstert.

An diesem Sonntag merke ich es deutlich.

Danke!

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