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Bist du eine Nixe, dass du so lange im See abtauchst? – schreibt mir die Freundin, und ich muss schmunzeln, denn sie ist nicht die erste, die mich Nixe genannt hat…

Nix Neues am See. Oder doch. Oder doch nicht. Das Schöne ist, dass zu dieser Zeit des Jahres die Zeit stehenzubleiben scheint – Nüsse knacken, Kirschen entkernen, Marmelade einkochen und ja, immer und immer wieder im See abtauchen. Gelegentliche Besuche auf dem Markt mit anschließendem Kaffeetrinken – die Backwaren machen einem die Auswahl schwer und sonntags die weiße Kirche. Altehrwürdig. Heimat. Mal mit Worten gefüllt die erfüllen, mal mit den Liedern, für die ich das Gesangbuch bloß aus Gewohnheit aufschlage – Hingucken ist nicht nötig: die Lieder kommen von ganz tief innen. Gut so.

Nachbarin tauchte die Tage auf mit etlichen Dosen in der Hand. Sie hat gekocht und fand, dass ich auch ein leckeres Mittagessen vertragen könnte… Lieb, das. (Was sie noch nicht weiß, ist, dass ich ihr schon Marmelade eingepackt habe. 😉 )

Und dann wieder See. Pinkes Sommerkleid angezogen – das Gewitter Mitte der Woche ist schon vergessen – heiss ist es, das Wasser heute grünblau, wellig… Nixe im Nix…

So soll es sein. So ist Glück.

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