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…sei er ohne Arbeit gewesen.

So fängt sein Bericht an, in der Vorstellungsrunde, die wir diesmal wieder machen in der Community, denn es gibt einige neue Gesichter. Der Mann ist nicht mehr jung – kurz überlege ich mir, ob er wohl schon so alt ist, wie mein Vater und komme zu dem Schluss, dass es wohl beinahe hinkommt. Beinahe.

„Ein ganzes Jahr…“ So fängt also der Satz an, nicht mit dem Namen – oder doch? Weiß ich nicht mehr, denn diese Worte haben in ihrer Schlichtheit Gewicht.

„Und dann kam der Anruf…“ Der Mann erzählt vom Arbeitsangebot, von der Einarbeitung, von den vielen Stationen und dies: „Sie haben auch Griechen geholt…“

Und nun sitzt er hier bei uns. In der Kirche. Anfangs noch unsicher, merke ich beim Kaffee, wie er auftaut. Er ist angekommen. Einen Nachmittag zu Hause.

Ein Auto hat er noch nicht. Ich fahre ihn. Und so erfahre ich die ganze Geschichte eines Neubeginns.

Auf dem Heimweg denke ich mir: Gut, dass es die Community gibt.

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