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Das ist irgendwo in Anatolien und bei Alanya (also heute Türkei) – und das werde ich in der Pfingstgeschichte vorlesen und kein Mensch wird ohne Erklärung wissen, woher denn eigentlich die Leute kamen, die der gute Petrus an jenem ersten Pfingsstag getauft hatte. Grund zur Freude war es aber wohl.

Heute haben wir andere Kämpfchen – mit bornierten Kerngemeindler, die lautstark ihrer Überzeugung Ausdruck verleihen, dass unsere Taufbewerber aus Mesopotamien nur deswegen Christen werden wollen, weil sie uns ausnutzen wollen. Oder sind es doch Meder und Elamiter? – die sehen irgendwie alle gleich aus, diese Flüchtlinge… 😉

Übrigens gibt es bei uns 11 von ihnen, eine fröhliche junge Truppe, mit denen wir gern Zeit verbringen. Neulich beim Gemeindeausflug besichtigten wir eine katholische Kirche – das kannten sie so noch nicht. Eine der jungen Frauen fragte mich, was es mit den Heiligenfiguren und den Kerzen auf sich hat. Ich antwortete nach bestem Wissen und sagte dann: „Wir Evangelischen sprechen Gott direkt an.“ Und sie: „Ich bin froh, dass ich evangelisch werde. Im Islam beten auch andere für mich und ich darf nicht mit Gott sprechen. Aber wenn ich mit Gott sprechen darf, dann bin ich jemand.“

So hört sich die Berechnung an… ja, ja, die Phrygier und Pamphylier.

Der Geist weht, wo er will.

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