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… dass es uns gibt.

Und sie kommen. Die aus der mittleren Generation – mit ihren Kindern und Babys…

Und sagen mir nach der ersten Tasse Kaffee – „Es ist hier nicht so streng. Und man kann hier lachen…“ Und erzählen von früheren strengen, bierernsten, humorfreien, weltfremden…. Kollegen. Und sagen dann: „der war aber auch lieb“ – wie um niemand zu verletzen. Und melden ihre Kinder zur Taufe an und fragen nach dem Kindergottesdienst.

Sagen dann: „Kirche hat nichts mit meinem Leben zu tun gehabt…“ und wiederum „Ausgetreten bin ich aber nicht, es ist schon wichtig…“

Hm.

Mit der Kaffeetasse in der Hand erzählen sie mir als sei ich 10-15 Jahre jünger; so alt wie sie – auch weil Pfarrerin in Jeans oder kurzen Sommerkleidchen neu ist. Es spricht sich herum, dass (nicht nur) Herr Pfarrer gern Witze erzählt und dass man uns händchenhaltend durch die Straßen gehen sieht. Und dass wir guten Kaffee und ein offenes Ohr haben.

Sie sind wieder da, zumindest zum Reden. Weil es sich herumspricht, dass wir nicht streng, sondern fröhlich sind.

Das ist alles. Ein guter Anfang.

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